Krabat (SKW 2009)
Lichtenbergschule, Darmstadt; Klasse: 7a
„Krabat“, die Verfilmung zum gleichnamigen Roman von Otfried Preußler, ist filmtechnisch gut gelungen und für Leute, die das Buch noch nicht gelesen haben, sehr sehenswert. Wer dieses aber schon bearbeitet hat, für den lässt der Film einiges zu wünschen übrig. Nicht nur viele Details, sondern das ganze zweite Jahr auf der Mühle im Koselbruch wurde weggelassen, wodurch der Film für „Krabat-Leser“ etwas lückenhaft wirkt. Auch wurden wichtige Erklärungen, zum Beispiel für das Messer, das sich bei großer Gefahr verfärbt, für unwichtig befunden, sodass Zuschauer, die noch nicht mit dem Buch in Kontakt kamen, ein wenig irritiert werden. Zu den Schauspielern kann ich n ur sagen, dass sie ihre Rollen gut umsetzen und so einen guten Film machen konnten. Die Kulisse war gut ausgesucht und sehr überzeugend. Ein Kritikpunkt ist allerdings noch die Animation der Raben, diese wirkten steif und sahen unecht aus. Dennoch ist „Krabat“, wie schon gesagt, als Film gut gelungen und (sehr) sehenswert.
Autor: Paulina Kossmann