Rolltreppe abwärts
„Rolltreppe abwärts“ soll zum Nachdenken anregen
In dem Film „Rolltreppe abwärts“ geht es um einen 13jährigen Jungen namens Jochen. Er hat keine Freunde. Da seine Mutter berufstätig ist, verbringt sie nicht viel Zeit mit ihm. Mit dem neuen Lebensgefährten seiner Mutter kommt er nicht zurecht. Aus Langeweile und Frust fängt er an zu klauen. Auf seinen Streifzügen lernt er Alex kennen, mit dem er viel Zeit verbringt, bis Alex ihn auffordert, eine Kamera zu klauen. Dabei wird Jochen erwischt. Seine Mutter ist fassungslos und bringt ihn daraufhin in ein Erziehungsheim. Dort kommt Jochen mit den rauen Erziehungsmethoden des Erziehers Hamel nicht klar. Er beschließt auszureißen. Dann eskaliert die Situation…
Der Film wurde nach der Vorlage des Romans „Rolltreppe abwärts“ von Hans Georg Noack gedreht. „Rolltreppe abwärts“ ist ein Filmprojekt des 17-jährigen Dustin Loose (Regie) und des 19-jährigen Christopher Zwickler (Produktion). Sie wurden unterstützt von zahlreichen Profis der Filmbranche und von über 50 engagierten Jugendlichen.
Wir fanden den Film in Ordnung. Vielleicht hätte man einige glücklichere, optimistischere Szenen einbringen können. Der Film macht nachdenklich. Allerdings ist das offene Ende unbefriedigend, weil man so nicht weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Autorinnen und Autoren: Tabea Becker (14), Tizian Bieker (14), Janina Görlich (14), Elena Deiß (14), Jana Rhiel (14), und Kai Schorge (15) alle aus der Gesamtschule Ebsdorfer Grund, Klasse 8G1
Jugendlicher gerät in „Rolltreppe abwärts“ auf die schiefe Bahn
Der Film „Rolltreppe abwärts“ von Dustin Loore (Regie) und Christopher Zwickler (Produktion)ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hans-Georg Noack aus dem Jahre 1974. Im Film geht es um den 13jährigen Jochen (Timo Rüggeberg), der keine Freunde hat. Er kommt mit dem neuen Freund seiner Mutter nicht klar und sehnt sich nach Freunden. So gerät er an den zwielichtigen Alex, der ihn überredet, einen MP-3-Player zu stehlen. Jochen wird erwischt. Seine Mutter weiß sich nicht mehr zu helfen und bringt ihn in einem Erziehungsheim unter. Jochen mag den rauen Alltag im Heim und vor allem den strengen Erzieher Hamel nicht. Da er sich von allen verlassen fühlt, geht er in seiner Verzweiflung auf einen zerstörerischen Streifzug durch die Stadt. Es gibt kein glückliches Ende.
Der Schauspieler Timo Rüggeberg hat als Jochen überzeugende Arbeit geleistet. Dennoch würden wir den Film nur Liebhabern von Sozialdramen empfehlen. Es gibt keine positiven Eindrücke und auch wenig Action, so dass der Film stellenweise nicht so spannend ist.
Autoren: Simon Kraus, Andreas Rausch, Kevin Schwarz, 14 Jahre alt, Klasse 8G1, Gesamtschule Ebsdorfer Grund
Kritik zum Film „Rolltreppe abwärts“
Der Film „Rolltreppe abwärts“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hans-Georg Noack. Er wurde im Jahre 2004 fertig gestellt, Regisseur ist der 17jährige Dustin Loose und produziert wurde der Film von Christoph Zwickler, 19 Jahre alt.
Jochen, ein 13jähriger Junge, ist einsam und sucht Freunde. Er kann den neuen Lebensgefährten seiner Mutter nicht leiden und ist oft allein. Jochen, der sich nach Geborgenheit, Aufmerksamkeit und Freundschaft sehnt, fängt an zu klauen. Auf einem seiner Diebeszüge trifft er einen Mitschüler namens Alex. Alex drängt ihn, einen MP-3-Player zu klauen und Jochen wird erwischt. Jochens Mutter ist mit ihrem Latein am Ende und gibt den Jungen in ein Erziehungsheim. Erzieher Hamel hat besonders derbe Erziehungsmethoden, unter denen Jochen zu leiden hat. Im Heim wird er ständig beobachtet und muss sich unterordnen. Er will weder dort bleiben noch zurück nach Hause. Er reißt aus und geht auf einen Streifzug durch die Stadt, die Situation gerät völlig außer Kontrolle.
Wir finden den Film gut gelungen, die Rollen wurden von den Schauspielern perfekt gespielt.
Die Handlung ist gut verständlich und zum größten Teil nachvollziehbar. Das offene Ende hat uns allerdings nicht gut gefallen.
Autorinnen und Autoren: Maximilian Kuhl, Doreen Grau, Leonora Grau, Philipp Stremme, Johanna Jacob, alle 14, Klasse 8G1, Ebsdorfergrund, Gesamtschule Ebsdorfer Grund