You are here: Home Fortbildungen FILMSEHEN – FILMVERSTEHEN
Document Actions

FILMSEHEN – FILMVERSTEHEN

Filmpädagogische Seminarreihe vom 10. Dezember 2009 bis 6. Mai 2010

Die Seminarreihe FILMSEHEN – FILMVERSTEHEN richtet sich an alle hessischen Lehrkräfte und interessierten PädagogInnen, die Film in ihren Unterricht integrieren und Herangehensweisen für ihre praktische Arbeit erfahren möchten. Ausgehend von der Relevanz der jahrgangs- und fächerübergreifenden Film- und Medienbildung an Schulen werden grundlegende Strukturen und Herangehensweisen des vielfältigen filmischen Erzählens vermittelt. Spannend sind über die formalen Kriterien der Produktion hinaus, die Erläuterung filmischer Wirkungsweisen, die SchülerInnen zu einem kompetenten, also eigenständigen und differenzierten Umgang mit dem Medium anleiten sollen. Maßgeblich für das Konzept FILMSEHEN – FILMVERSTEHEN ist es, filmwissenschaftliche Lehre mit Fachdidaktik für Schulen zu kombinieren und die Aneignung von fachlichem Wissen zeitnah und konzentriert zum Filmprogramm der SchulKinoWochen Hessen zu ermöglichen. Elementares Wissen über Film, dessen Geschichte oder Ästhetik werden von filmwissenschaftlichen ReferentInnen kommuniziert, wobei das Augenmerk gezielt auf unterrichtsrelevante Methoden und konkrete Instrumente zur schulischen Filmbildung in Theorie und Praxis gelenkt wird. Die Seminare orientieren sich an bildungsrelevanten Vorgaben des Curriculums – insbesondere der Fächer Deutsch, Kunst, Geschichte, Sozialkunde, Religion, Politik sowie Fremdsprachen und richten sich an Lehrkräfte aus den verschiedenen Schulformen. Darüber hinaus möchte das Angebot der SchulKinoWochen Hessen mit der inhaltlichen Auseinandersetzung über Filmbildung im Unterricht, einen intensiven Austausch und eine weitreichende Vernetzung untereinander anregen.

Es werden ganztägige sowie halbtägige Fortbildungen angeboten. Die Dauer der zehn thematisch unterschiedlichen Seminare beträgt zwischen drei bis sieben Stunden.

Erstmals können die einzelnen Seminare, entsprechend dem individuellen Bedarf von Schulen, Lehrkräften oder Medienzentren auf Abruf gebucht werden. Bei einer Gruppengröße von mindestens zwölf Personen kann ein Seminar zu einem gesonderten Termin ein weiteres Mal angeboten werden.

Alle Seminare sind mit fünf oder zehn Leistungspunkten akkreditiert und gebührenfrei.

Bitte beachten Sie die verschiedenen Veranstaltungsorte und Termine der Fortbildungen. Anmeldungen sind an die entsprechenden Ansprechpartner zu richten.

 

Angebot 1: Kurzfilm

Die Fortbildung setzt sich intensiv mit dem diesjährigen FOCUS Kurzfilm auseinander, da in diesem Format die Vielfalt der filmischen Erzählweise klar sichtbar wird. Der Kurzfilm eignet sich nicht nur aufgrund seiner kurzen Abspielzeit besonders für einen vielfältigen und fächerübergreifenden Einsatz im Unterricht, sondern auch wegen seines inhaltlichen und gestalterischen Facettenreichtums. Das Seminar stellt verschiedene Film-Beispiele vor, anhand derer sich die zahlreichen Möglichkeiten filmischer Machart schlüssig nachvollziehen und zu den unterschiedlichen Fachbegriffen in Beziehung setzen lassen. Gerade die altersspezifische Wissensvermittlung von Filmtheorie, Filmgeschichte und Ästhetik kann mit dem Kurzfilm als Grundlage besonders anschaulich vermittelt werden, da aufgrund der Kürze die konzentrierte Analyse eines kompletten Films möglich ist und sich das gesamte filmische Potential – insbesondere zum Einstieg in die Materie – erschließen lässt. Das Ergebnis einer Analyse sollte jedoch mehr sein, als reine wissenschaftliche Erkenntnis, sie sollte gleichsam eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschmack ermöglichen, genauer mit der Frage, was gefällt und weshalb. Daher gilt es auch, eine gewisse Distanz zu den Inszenierungen von Ästhetik herzustellen, Kunst und Kultur aus einem Abstand heraus zu betrachten, um auch die Dinge hinter der wahrnehmbaren Oberfläche zu erkennen – und dadurch wiederum eigene Sehgewohnheiten explizit zu machen und zu erweitern.

ReferentIn: Julian Namé | Filmpädagoge
Daniela Dietrich | Museumspädagogin

Termine und Orte:

Di 20. April 2010, 14:00 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort und Anmeldung: Stadt- und Kreisbildstelle Darmstadt | Herr Bendel / Herr Kißner | Frankfurter Straße 71 | 64293 Darmstadt | Tel 06151-133019 | Fax 06151-133446 | bildstelle@darmstadt.de | www.medienzentrum-darmstadt.de
Angebotsnummer: 045837804

Mi 19. Mai 2010, 14:00 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel | Herr Ruda | Rainer-Dierichs-Platz 1 | 34117 Kassel | Tel 0561-9200920 | Fax 0561-92009222 | info@mok-kassel.de | www.mok-kassel.de
Angebotsnummer: 045837805

 

Angebot 2: Wie bewegte Bilder uns bewegen

Die ersten Filme der Kinogeschichte zogen zahlreiche Zuschauer an und lösten ungeheure Begeisterung aus, obschon sie nur in einer Einstellung mit fixer Kamera gedreht waren. Nie zuvor hatte man bewegte Bilder wie diese gesehen! Zwar hatten die Brüder Lumière, die Gründerväter des Kinos, dem Film keine Zukunft prophezeit, und doch scheint die Wirkung des Laufbilds bis heute ungebrochen. Dieses Seminar möchte den Teilnehmenden die Geschichte und Entwicklung des bewegten Bilds unter technischer, ästhetischer und wahrnehmungspsychologischer Perspektive näher bringen. Unter technischer Perspektive lassen sich die Grundlagen des bewegten Bilds im Kino betrachten: das unbewegte Einzelbild, der Filmstreifen und der Filmprojektor. Zusätzlich soll anhand von kurzen Filmausschnitten nachvollziehbar werden, wann die Kamera begonnen hat, sich zu bewegen und welche Bewegungen sie im Lauf der Filmgeschichte „dazugelernt“ hat. Die Beispiele reichen von der fixen Kamera über die sogenannten „Phantom Rides“, zur „entfesselten Kamera“ bis hin zur tragbaren Steadycam. Da am Eindruck von Bewegung und Rhythmus eines Films die filmische Montage (die Zusammensetzung von Bildern und Tönen) maßgeblich beteiligt ist, soll den Grundlagen des Bewegtbilds nicht nur unter dem Aspekt der Kamerabewegung nachgegangen werden. Dies gilt gerade auch im Hinblick auf den Zuschauer, denn nicht erst seit Douglas Sirks Melodramen gilt das geflügelte Wort “Motion is emotion”. So soll anhand von zahlreichen Filmbeispielen der Frage nachgegangen werden, inwiefern das bewegte Bild mit all seinen Mitteln auf die Emotionen des Zuschauers einwirkt.

Referentin: Stefanie Schlüter | Filmwissenschaftlerin und Filmvermittlerin

Termine und Orte:

bpbDie Termine dieser Fortbildung sind abgelaufen.
 

Angebot 3: Ich zeige Dir ein Stück aus der Wirklichkeit. Film als Einstellung

Seit Beginn der Filmgeschichte gibt es unter Filmregisseuren und Filmtheoretikern zwei Konzeptionen des Kinos. Für die einen ist die Montage das Grundprinzip des Films: die Verknüpfung heterogener Elemente zu einem neuen Ganzen. Für die anderen ist es die Aufnahme / Einstellung: als der Moment, in dem ein Ausschnitt aus der Wirklichkeit herausgegriffen wird und ein bewegtes Bild entsteht. Das Seminar setzt bei den ersten Filmen der Brüder Lumière an, um über die Werke von Orson Welles’, des italienischen Neorealismus bis hin zu der französischen Nouvelle Vague die Entwicklung der Einstellung im Kino nachzuvollziehen und ihre besonderen Merkmale und Ausdrucksformen – auch im aktuellen Kino – zu erarbeiten. Im Vordergrund stehen die grundlegenden Fragen nach der filmischen Inszenierung und der Abbildung der Realität: Wie wird Raum durch eine Einstellung konstruiert, welche Figurenchoreographie und Inszenierung erzwingt der Bildrahmen? Und inwiefern ist die Einstellung ein Garant für eine nichtmanipulierte Darstellung der Wirklichkeit? Die theoretische Auseinandersetzung mit der Einstellung als einem Grundprinzip des Films eignet sich auch gut als Vorbereitung für die Filmpraxis, wobei das Projekt „Jeunes Lumières“ der Cinémathèque Française als Beispiel dienen wird. Es ist ein zentrales Anliegen der Fortbildung, für die Teilnehmenden nachvollziehbar zu machen, dass die filmische Einstellung nicht nur ein technisches Prinzip ist, sondern auch eine Einstellung zur Welt.

Referentin: Bettina Henzler | Filmwissenschaftlerin und Filmvermittlerin

Termine und Orte:

Fr 19. März 2010, 09:00 – 16:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienzentrum Frankfurt | Frau Trieber | Ostbahnhof 15 | 60314 Frankfurt/Main | Tel 069-94942422| Fax 069-94942411| verwaltung@medienzentrum-frankfurt.de | www.medienzentrum-frankfurt.de
Angebotsnummer:045838201

Sa 20. März 2010, 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienprojektzentrum Offener Kanal Fulda | Frau Schwarz | Unterm Heilig Kreuz 3-5 | 36037 Fulda | Tel 0661-90296110 | Fax 0661-9013056| mokfulda@t-online.de | www.lpr-hessen.de
Angebotsnummer: 045838202

 

Angebot 4: Dokumentarfilm im Unterricht

Der Dokumentarfilm dringt mitunter in Sphären vor, die eigentlich der Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Daher ist ein sensibles Vertrauensverhältnis zwischen FilmemacherIn und Gefilmten unabdingbar. Dokumentarfilmer Thomas Schadt hat diese spezielle Beziehung von Menschen in ihren unterschiedlichen Rollen in seinem Buch Das Gefühl des Augenblicks (2002) formuliert: „Ein Teil dieser Menschen befindet sich hinter Kamera und Mikrofon, der andere Teil davor. Man könnte auch sagen, der eine Teil versteckt sich hinter technischen Geräten, die dazu dienen, dem anderen Teil ein Stück seiner Seele zu nehmen.“ Die Teilnehmenden des Seminars diskutieren genau jenen Aspekt dieser Filmgattung, um sich schließlich auch die Frage zu beantworten, wie man der jungen Generation einen kritischen und bewussten Umgang mit dem Dokumentarfilm vermitteln kann. Zudem werden auf Basis von Filmausschnitten die ästhetische Vielfalt sowie das breite Spektrum inhaltlicher Positionen und Argumentationen des Dokumentarfilms präsentiert und thematisiert. Dabei stehen die verschiedenen Möglichkeiten eines gezielten fächerübergreifenden Einsatzes im Unterricht im Fokus der Betrachtungen.

Referent: Carsten Siehl | Filmwissenschaftler und Filmpädagoge

Termine und Orte:

Do 18. März 2010, 14:30 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienzentrum Biedenkopf | Herr Wolf | Hainstraße 92 | 35216 Biedenkopf | Tel 06461-2864 | Fax 06461926838 | info@medienzentrum-biedenkopf.de
Angebotsnummer: 034992906

 

Angebot 5: Der Filmtrailer

Das Verstehen durch das Sehen bewegter Bilder muss sich nicht in der Analyse von Sequenzen eines abendfüllenden Spielfilms erschöpfen: Der Kinotrailer, der als filmische Kurzform dient und hauptsächlich die Aufgabe hat, den entsprechenden Film zu bewerben, eignet sich besonders gut zur Filmbildung im Unterricht. Einerseits bildet er eine Schnittstelle zwischen Filmkunst und Filmwerbung, weshalb sich psychologische Aspekte wie Erwartungshaltungen oder Verführungsstrategien thematisieren lassen. Andererseits findet er aufgrund seines Kurzformats in jeder Unterrichtseinheit Platz. Diese Fortbildung stellt analytische Herangehensweisen sowie praxisorientierte Unterrichtsmethoden anhand des Kinotrailers vor, mit denen sich Filmbildung konzentriert und effektiv vermitteln lässt. Die Veranstaltung eignet sich insbesondere als Ergänzung des Angebots PRAXIS FILMVERMITTLUNG: Filmpädagogische Workshops im Unterricht.

Referent: Carsten Siehl | Filmwissenschaftler und Filmpädagoge

Termine und Orte:

Mi 17. März 2010, 14:30 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienzentrum Marburg | Frau Herzberger-Boss / Frau Riedesel | Softwarecenter 1 | 35037 Marburg | Tel 06421-201152 | Fax 06421-201123 | info@medienzentrum-marburg.de | www.medienzentrum-marburg.de
Angebotsnummer: 045838304

Mo 10. Mai 2010, 14:00 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach/Frankfurt | Frau Westerhoff-Schroer | Berliner Straße 175 | 63067 Offenbach | Tel 069-82369102 | Fax 069-82369101| medienkompetenz@mok-ofm.de | www.mok-ofm.de
Angebotsnummer: 045838305

Angebot 6: 1895: Über die Anfänge von Film & Kino. Eine erste Annäherung an die Filmgeschichte

"1895: das Jahr der Erfindung des Films... Doch wer hat ihn erfunden?" Die Gebrüder Lumière oder Thomas Alva Edison oder gar ein deutsches Brüderpaar? Was wurde überhaupt erfunden? Was war davor, was kam danach? Diese Fortbildung bietet Einblicke in die frühen Jahre der Filmgeschichte, in die Entwicklung der „Laufbilder“, ihre medialen Vorläufer, die Orte ihrer Aufführung, ihre industrielle und künstlerische Entwicklung und die gesellschaftliche Rezeption. Gleichsam wird eine Verbindung zum Zeitgeschehen einer Epoche hergestellt, die durch die Industrialisierung, neue Transport- und Kommunikationstechnologien, Verstädterung sowie Beschleunigung des alltäglichen Lebens gekennzeichnet war – und den Eintritt in das Zeitalter der bewegten Bilder markierte. Die Teilnehmenden erfahren hier nicht nur notwendiges Basiswissen zur Filmgeschichte, sondern setzen sich intensiv mit dem Film speziell als Kunstform und Kulturgut auseinander.

Referentin: Andrea Haller | Filmhistorikerin und Kuratorin am Deutschen Filmmuseum

Termin und Ort:

Mi 21. April 2010, 14:00-17:00 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienzentrum Frankfurt | Frau Trieber | Ostbahnhof 15 | 60314 Frankfurt/Main | Tel 069-94942422| Fax 069-94942411| verwaltung@medienzentrum-frankfurt.de | www.medienzentrum-frankfurt.de
Angebotsnummer: 045838401

 

Angebot 7: JugendFilmJury

Bereits zum zweiten Mal kamen im vergangenen Schuljahr 15 Frankfurter Schülerinnen und Schüler zu einer JugendFilmJury zusammen, um sich im Kino im Deutschen Filmmuseum nicht nur klassische, sondern auch Filme jenseits ihrer Sehgewohnheiten auf der großen Leinwand anzuschauen. Sie diskutierten über die teils ungewohnten Seherlebnisse und bewerteten insgesamt 20 Klassiker der Filmgeschichte aus ihrer Perspektive. In dieser Fortbildung geben wir unsere Erfahrungen aus den Diskussionen mit den Jugendlichen weiter und schlagen verschiedene Ansätze zur Behandlung des Mediums Film im Unterricht vor. An ausgewählten Filmbeispielen werden die Rollen von Kamera, Licht, Ton und Inszenierung als wichtige Elemente der Filmstruktur erläutert und die Filme ergänzend in ihren historischen Kontext gestellt. Der entscheidende Aspekt hierbei ist nachzuvollziehen, was jeder Film in seiner Entstehungszeit aussagte und was er aber heutzutage Jugendlichen bedeuten könnte. Begleitmaterialien für den Unterricht stehen für alle ausgewählten Filme zur Verfügung.

ReferentIn: Julian Namé | Filmpädagoge
Daniela Dietrich | Museumspädagogin

Termin und Ort:

Die Termine dieser Fortbildung sind abgelaufen.

 

 

Angebot 8: Die Arbeit des Filmarchivs (Wiesbaden)

Das Filmarchiv des DIF – Deutschen Filminstituts gehört mit seinem Bestand von über 20.000 Filmkopien zu den national und international bedeutendsten Einrichtungen. Ansässig im Wiesbadener Stadtteil Biebrich werden die Filme nicht nur unter besten klimatischen Bedingungen konserviert und archiviert, dort sind auch der Filmverleih und die Filmrestaurierung beheimatet. Das Seminar führt durch die Arbeit des Filmarchivs und erlaubt einen Einblick in dessen vielfältige Bereiche und seine weitreichende medienpolitische und kulturelle Bedeutung. Nach der Begehung des Filmlagers werden ausgewählte historische Materialien am Schneidetisch präsentiert und den Teilnehmenden die Möglichkeiten vorgestellt, die Angebote des Archivs für wissenschaftliche oder private Zwecke zu nutzen. Außerdem veranschaulichen die Referenten an aktuellen Beispielen die Arbeit der Filmrestaurierung und die Publizierung von Filmen auf DVD.

Referenten: Michael Schurig | Leiter des Filmarchivs
Thomas Worschech | Leiter des Filmarchivs

Termine und Orte:
Do 06. Mai 2010, 14:00 – 17:30 Uhr
Angebotsnummer: 043838501

Veranstaltungsort: Deutsches Filminstitut – DIF Filmarchiv | Friedrich-Bergius-Straße 5 | 65203 Wiesbaden Anmeldung: Projektbüro SKW Hessen | Frau Korn | Schaumainkai 41 | 60596 Frankfurt/Main | Tel 069-961220686 | Fax 069-961220669 | korn@deutsches-filminstitut.de | www.schulkinowochen-hessen.de

 

Angebot 9: Filmpädagogische Workshops im Unterricht: ein Erfahrungsbericht

Diese Veranstaltung wird als Ergänzung zum Angebot PRAXIS FILMVERMITTLUNG: Filmpädagogische Workshops im Unterricht empfohlen. In der Fortbildung gibt der Projektleiter seine Erfahrungen aus zahlreichen Medienprojekten mit Kindern und Jugendlichen an die Lehrkräfte weiter und stellt verschiedene praxisorientierte Ansätze und Methoden vor. Dabei stehen die verschiedenen Produktionsphasen bei der Herstellung filmische Kurzformen - zum Beispiel eines Filmtrailer - im Fokus des Interesses.

Referent: Carsten Siehl | Filmwissenschaftler und Medienpädagoge

Termin und Ort:

Di 16. März 2010, 14:30 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort und Anmeldung: Medienzentrum Bergstraße Heppenheim | Herr Theel | Nibelungenstraße 12 | 64646 Heppenheim | Tel 06252-910657 | Fax 06252-910647 | mz-leiter-heppenheim@medienzentrum-heppenheim.de | www.medienzentrum-heppenheim.de
Angebotsnummer: 045838601

 

Angebot 10: Filmeinführung – Filmgespräch


MIT DER KLASSE INS KINO: Informations- und Filmveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Frage, welche Filme sich für den Unterricht besonders gut eignen und
welche Aspekte der Filmvermittlung dabei zu beachten sind. Wie kann der unterrichtsrelevante Kinobesuch
geplant werden und welche Methoden der Filmrezeption eignen sich besonders für den Einsatz im Unterricht, um
SchülerInnen in ihrer Entwicklung von Filmkompetenz zu unterstützen, Film in seiner Machart zu sehen und zu
verstehen? Dabei erhalten LehrerInnen praktische Anregungen, um eine Filmeinführung und ein Filmgespräch
mit SchülerInnen zu gestalten.
Anhand von Filmtrailern werden ausgewählte und aktuelle Filme vorgestellt, die für verschiedene Alterstufen für
den Unterricht gut geeignet sind. Daran anschließend startet der Workshop "Filmgespräch im Unterricht". Am
Beispiel des Films LEROY aus dem Programm der 4. SchulKinoWochen Hessen 2010 erläutert Filmpädagoge
Julian Namé grundlegende Techniken der Filmeinführung und Möglichkeiten für das anschließende
Filmgespräch mit Heranwachsenden. Der Film LEROY wird in voller Länge gezeigt.

LEROY | Deutschland 2006/2007 | 89 min. | Regie: Armin Völckers | Spielfilm FBW-Prädikat „wertvoll“ |
Filmpreis: 2008 Deutscher Filmpreis | FSK 12 | empfohlen ab 12 | Ab 7. Klasse
Inhalt: Der 17-jährige Leroy ist zwar Deutscher, aber seinen afrikanischen Migrationshintergrund sieht man dem
dunkelhäutigen Jungen mit der riesigen Afrofrisur auf den ersten Blick an. Eigentlich war das nie ein Problem –
bis Leroy sich in Eva verliebt. Die Eltern des Mädchens sind nämlich absolut rechtsradikal und ihre Brüder
überzeugte Skinheads! Keine Frage also, dass Evas Familie nichts unversucht lässt, um die beiden auseinander
zu bringen. Doch Leroy und Eva sind bereit, mit Witz und List für ihre Liebe zu kämpfen.
THEMEN: Rechtsextremismus, multikulturelle Gesellschaft, Geschlechterrollen, Sexualität
FÄCHER: Deutsch, Politik, Sozialkunde, Geschichte, Religion
Information und Material zum Film: www.leroylize.it | www.film-kultur.de

Termin und Ort:

Die Termine dieser Fortbildung sind abgelaufen.

 

Sind Sie an weiteren Informations- und Filmveranstaltungen interessiert?

Gerne organisieren wir speziell für Lehrkräfte - begleitend zum Filmprogramm der 4. SchulKinoWochen - in ausgewählten Kinos Vorstellungen, die beispielhaft die Filme entsprechend ihrer Themen und ihrer Form für die Filmvermittlung im Unterricht bearbeiten. Lehrkräfte erhalten dabei praktische Anregungen für eine spezifische Filmeinführung für SchülerInnen und erfahren Methoden für ein anschließendes Gespräch.

Referenten: Julian Namé | Filmpädagoge
Carsten Siehl | Filmwissenschaftler und Medienpädagoge

Die Veranstaltungen können auf Abruf durch Lehrkräfte oder KinobetreiberInnen gebucht werden.

Anfragen sind zu richten an das Projektbüro SKW Hessen:
Schaumainkai 41 | 60596 Frankfurt/Main | Tel 069-961220686 | Fax 069-961220669 | korn@deutsches-filminstitut.de | www.schulkinowochen-hessen.de

 

Information und Beratung:

Projektbüro SchulKinoWochen Hessen Christine Moser: moser@deutsches-filminstitut.de

Amt für Lehrerbildung Norbert Jänsch: n.jaensch@afl.hessen.de

Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt/ Main
Tel.: 069-961 220 681 Fax : 069-961 220 669 | hessen@schulkinowochen.de | www.schulkinowochen-hessen.de


Personal tools