FSK 12 // 10.–13. Klassee 
DE 2021 // R: Domi­nik Graf // 186 Min.
Spra­chen: Deutsch // Deutsch mit Audiodeskription
Unter­ti­tel: Deutsch // Deutsch für Hörgeschädigte

Ber­lin, 1931: Jakob Fabi­an wäre gern Schrift­stel­ler, schlägt sich aber als Wer­be­tex­ter durch. Er ist eigent­lich kein Lebe­mann, eher ein Beob­ach­ter des Sit­ten­ver­falls. Als er sich ver­liebt, ist das Glück nicht von Dau­er. In der Adap­ti­on von Erich Käs­t­ners Roman über­la­gern sich die Zeit­ebe­nen: In einer Sze­ne bewe­gen sich die Figu­ren durch das heu­ti­ge Ber­lin; in der nächs­ten deu­ten Farb­ge­stal­tung, Licht und Aus­stat­tung dar­auf hin, dass sie sich in den 1930er Jah­ren befin­den. Die heu­ti­ge Lebens­rea­li­tät wird mit der der Wei­ma­rer Repu­blik auf die­se Wei­se direkt ver­gleich­bar: Deka­denz, pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se, eine im Hin­ter­grund erstar­ken­de Rech­te. Der Film for­dert jun­ge Men­schen dazu her­aus, in einer unru­hi­gen Gesell­schaft nach eige­nen Posi­tio­nen zu suchen.

Genre/Typ: Lite­ra­tur­ver­fil­mung
The­men:
Groß­stadt // Wei­ma­rer Repu­blik // Lie­be // NS-Ideo­lo­gie // Iden­ti­tät // sozia­le Ungleichheit 
Fächer:
Deutsch // Geschich­te // Ethik

Kino-Vor­stel­lun­gen

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