Bil­ly Elli­ot — I Will Dance

FSK 6 | 5. bis 8. Klasse
Groß­bri­tan­ni­en 2000 | 110 Min. | Regie: Ste­phen Daldry 
Spra­che: Eng­li­sche OV möglich

Wil­le zur Selbst­be­haup­tung und Durch­set­zungs­kraft sind die Eigen­schaf­ten, die nach Auf­fas­sung des Wit­wers Elli­ot in der rau­en poli­ti­schen Wirk­lich­keit der nord­eng­li­schen Berg­ar­bei­ter­streiks in den acht­zi­ger Jah­ren zum Erfolg ver­hel­fen. Des­halb schickt er sei­nen 14-jäh­ri­gen Sohn Bil­ly trotz erheb­li­cher finan­zi­el­ler Schwie­rig­kei­ten in den Box­un­ter­richt, wäh­rend er und sein ältes­ter Sohn Tony gegen die Schlie­ßung der ört­li­chen Koh­le­mi­nen kämp­fen. Bil­lys offen­sicht­li­che musi­sche Bega­bung unter­drückt er nach bes­ten Kräf­ten. Die­ser gerät jedoch zufäl­lig in eine Bal­lett­stun­de, fängt Feu­er und arbei­tet – auch nach­dem er vom Vater ent­deckt und bestraft wird – lei­se und beharr­lich an sei­ner Tanz­tech­nik und schafft es schließ­lich, sei­nen Vater zu über­zeu­gen. Nicht ohne den übli­chen bri­ti­schen schwar­zen Humor zeigt Ste­phen Dal­d­ry auf sen­si­ble Wei­se Bil­lys Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, die durch die Natür­lich­keit des Haupt­dar­stel­lers und des­sen Tanz­be­ga­bung eine unnach­ahm­li­che Qua­li­tät gewinnt. In gro­ßen Bil­dern erzählt der Film von der Kraft der inne­ren Stim­me, die stär­ker ist als sämt­li­che gesell­schaft­li­chen Tabus und fami­liä­ren Rollenzuweisungen.

Genre/Typ: Com­ing-of-Age, Tanzfilm
The­men: Iden­ti­tät, Sexua­li­tät, Geschlech­ter­rol­len, Fami­lie, Freund­schaft, Tanz, Außenseiter
Fächer: Eng­lisch, Sozi­al­kun­de, Poli­tik, Musik, Sport, Ethik/Religion

Infor­ma­tio­nen und Begleit­ma­te­ri­al: www.visionkino.de | www.kinofenster.de

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