FSK 12 // 10.–13. Klas­se
D 2019 // 81 Min. // R: Aysun Bademsoyn
Spra­che: Deutsch-Tür­ki­sche OmU 

Die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen der NSU-Mor­de zwi­schen 2000 und 2007 wur­den zunächst aus­schließ­lich im Umfeld der nicht-deut­schen Opfer mit Ver­dacht auf Dro­gen­han­del und orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät geführt, bis ab 2011 die Täter­schaft des NSU auf­ge­deckt wur­de. Im Pro­zess von 2013 bis 2018 blie­ben aus Sicht der Opfer­an­ge­hö­ri­gen aller­dings vie­le Fra­gen offen und das Straf­maß teil­wei­se so mild, dass ihr Glau­be an den Rechts­staat grund­le­gend erschüt­tert wur­de. Der Film doku­men­tiert, wie die Ange­hö­ri­gen ver­su­chen, mit dem jah­re­lan­gen Gesche­hen umzu­ge­hen und das Andenken an die Opfer leben­dig zu halten.

Genre/Typ: Doku­men­tar­film
The­men: Opfer // Gewalt // Trau­er // Recht und Gerech­tig­keit // Fami­lie // Integration 
Fächer: Poli­tik // Geschich­te // Ethik/Religion // fächer­über­grei­fend: Demokratieerziehung

Vor­stel­lun­gen

Scroll to Top
X